In dieser Sommernacht sollte sich eigentlich alles für Dich ändern.

Du wurdest von der Sehnsucht getrieben Dir eine Welt zu schaffen, in der Du nicht mehr diese uns unsäglichen Schmerzen erfahren musst.

Seltsam erschienen mir Deine blicklosen Augen in dieser Nacht, als Du Dich umschautest. Was geschah dort im dunklen Verborgenen, im scheinbar aussichtslosen Verlorenen.

Hörtest Du tatsaechlich diese lautlosen Schreie. Oder war es nur die Ahnung von dem was da sein koennte, die Dich trieb immer wieder diesen Weg zu gehen.

Immer oefter empfing Deine sensible Seele diese lautlosen Schreie, sahen Deine Augen Fragmente entfernter Bilder.

Helles rotes Licht, erblicktest Du. Es strahlte so hell in dieser Nacht, sodass es Dich fuer einen Augenblick zu beruhigen schien.

Trotzdem - die Flucht von dem - was hinter Dir lag - führtest Du fort.

Letztendlich angekommen an einem Ort, der Dir, zumindest, für eine gewisse Zeit Zuflucht bot, entpuppte sich als Ort der Verbannung, als längst verloren.

Du öffnetest die Bücher, begannst zu lesen - von all diesen Dingen, die sich um den Verstand drehen, der sich um die Dinge dreht. Entdecktest, dass die Welt nicht Deiner Vorstellung entspricht.

Du nur die Phänomene  erkennst, aber nicht die Dinge  an sich.  

Wurdest [dann doch nur wieder] am Tage wach.

Der Weg [nach vorn] war weit und voller Gefahren und führte [dann doch nur wieder tief in die Nacht] Dich letztendlich aus der Tiefe der Nacht.

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